Sitzung: Parallele Workshops3

  • Exkursion – Quartiersarbeit in Essen

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    Sozialplanerische Handlungsfelder II
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    Mit der Stadtteilmoderation des ISSAB (Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung der Universität Duisburg- Essen) und der Quartiersarbeit der cse (Caritas-SkF-Essen gGmbH) einen Einblick in die sozialräumliche Arbeit der Stadt Essen gewinnen

    Wie wird in der Stadt Essen sozialräumliche Arbeit umgesetzt, wie werden sozialräumliche Prozesse gestaltet, welche Kooperations- und Netzwerkpartner werden eingebunden? Wie integrierte, strategische, sozialplanerische Prozesse gestaltet und in der Stadt Essen in die Umsetzung gebracht?

    Mit diesen Fragen werden wir uns am Donnerstagnachmittag auf den Weg machen und während der Quartiersführung Antworten und Einblicke zu diesem Kontext finden.

    Es werden viele interessante Orte der Begegnung, Institutionen und Einrichtungen des Bürgerschaftlichen Engagements vorgestellt.

    Wir freuen uns, wenn wir währenddessen in einen interessanten Austausch kommen und nebenbei einen Einblick in die Zusammenarbeit von kommunaler Verwaltung, Politik, Wohlfahrt und Zivilgesellschaft in der Stadt Essen ermöglichen können.

    Es stehen zwei spannendende Viertel als Beispiele zur Auswahl. Kommen Sie mit uns, in diesem Fall ist der Weg tatsächlich das Ziel!

    Spagat zwischen Aufwertung und Abstieg – Das Nordviertel in Essen

    Das Nordviertel/ Eltingviertel liegt direkt am Rand der Essener Innenstadt und hat ca. 9.000 Einwohner*innen. Das Eltingviertel wurde größtenteils Ende des 19. Jahrhunderts als Siedlung für Arbeiter der Zeche Victoria Matthias erbaut und verfügt über zahlreiche Häuser aus der Gründerzeit.

    Seit 2011 wird der Stadtteil im Rahmen der Stadtteilentwicklungsstrategie Soziale Stadt „Investitionen im Quartier“ gefördert und im Rahmen des Essener Modell Quartiersmanagement bearbeitet.  Die Teilnehmer*innen der Exkursion erhalten Einblicke in wesentliche Stadtentwicklungsprojekte, Rolle der Wohnungsbaugesellschaften im Rahmen der Aufwertung des Stadtteils, Kooperation und Zusammenarbeit von Institutionen und bürgerschaftlichem Engagement im Nordviertel.

    Essen Steele – Belebtes Mittelzentrum am Ruhrufer 

    Im Vergleich zu anderen Stadtteilen in Essen stellt sich die Situation in Essen Steele etwas moderater dar. Nichtsdestotrotz zeigen sich aber auch eine Reihe von Problemen wie Leerstand, Alkoholmissbrauch auf öffentlichen Plätzen und aggressive Auseinandersetzungen im Zusammenleben. 

    Im Stadtteil Steele leben 16.756 Einwohner*innen, davon sind 27,4% Doppelstaater oder Nichtdeutsche. Seit dem Jahr 2017 ist der Stadtteil Essen Steele von einem Konflikt betroffen, der durch das Auftauchen der Gruppierung „First Class Crew – Steeler Jungs“ entstanden ist. Diese machte durch regelmäßige „Spaziergänge“ für mehr Sicherheit durch die Einkaufsstraßen im Stadtteil auf sich aufmerksam. Das führte zu öffentlichen Auseinandersetzungen mit politisch und zivilgesellschaftlich aktiven Gruppen, die sich für ein offenes Miteinander und ein positives Image für den Stadtteil einsetzen. Seit nun ungefähr anderthalb Jahren haben keine derartigen Spaziergänge mehr stattgefunden. Die Themen und Menschen sind jedoch weiterhin in Steele verortet. In Steele gibt es mittlerweile durch den „Treffpunkt Steele“ einen Begegnungsort der Caritas SkF Essen in dem nicht nur Stadtteilarbeit, Neuzugewandertenberatung, Ehrenamtskoordination und der Klimareferent verortet sind, sondern das auch Standort des Kommunalen Konfliktmanagement für Essen Steele ist.

    Podcast verabRedet

    Podcast verabRedet

    Merlin Patalong Konfliktmoderator/Kriminalpräventive Maßnahmen
    Caritas-SkF-Essen gGmbH https://www.cse.ruhr/ueber-uns/unsere-standorte/standort/treffpunkt-steele/

    Paul Hendricksen Stadtteilmoderator
    Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung – Universität Duisburg Essen https://www.uni-due.de/biwi/issab/quartiermanagement_essen

  • Sozialplanung und Soziale Arbeit – Herausforderung und Möglichkeiten für Partizipation

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    Demokratie und Teilhabe
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    Herausforderungen und Möglichkeiten für Partizipation

    Partizipation ist Wesen und Voraussetzung demokratischer Verhältnisse, aber auch Grundlage einer bedarfsgerechten Sozialplanung und ein Auftrag der sozialen Arbeit. Anhand von fachlichen Überlegungen und Praxisbeispielen soll diskutiert werden, wie Sozialplanung und soziale Arbeit zusammenwirken können um zu einer partizipativen Planung zu gelangen.

  • Kommunale Bildungsplanung – Aufgaben, Programme und Transfer

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    Armut und Bildung
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    Im Workshop wird zunächst auf die grundlegende bildungspolitische Situation und die damit für die Kommunen bestehenden Herausforderungen eingegangen.

    Im Anschluss bringen sich die Teilnehmenden ein – ihr Bezug zum Thema Bildung, gab/gibt es Förderprogramme zum Thema Bildung, in denen sie mitgearbeitet haben oder Bildung als Schnittstellenthema vorhanden war/ist (z. B. Bildungsmanagement, Bildungsmonitoring, Ganztagsangebote, Digitalisierung u.a.).

    • Gemeinsames Herausarbeiten wesentlicher Planungsthemen der Bildung
    • Im Sinne einer integrierten Sozialplanung – ist Bildungsplanung verortet und wenn ja, an welcher Stelle und auf welcher Ebene?
    • Wie ist ein optimaler Handlungsrahmen für die Bildungsplanung zu beschreiben?
    • Welche Produkte der Bildungsplanung (z. B. Bildungsbericht) gibt es?
    • Welche aktuellen Fördermöglichkeiten gibt es für die kommunale Bildungsplanung bzw. Bildungsthemen?

    Jenny Richter DJI

  • Versorgungsstrukturen und Fachkräftemonitoring in der Pflege

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    Alter und Pflege
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    Pflegebericht und Pflegearbeitsmartkmonitoring in Hessen – Ergebnisse und Handlungsmöglichkeiten.

    Dr. Oliver Lauxen Institut für Wirtschaft Arbeit und Kultur

  • Kommunales Monitoring – das WebGis KomMonitor in der kommunalen Praxis

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    Armut als kommunale Herausforderung
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    KomMonitor ist eine web-basierte Software, die ein raum-zeitliches Monitoring von Geodaten und Statistiken ermöglicht. Das Werkzeug eignet sich insbesondere für die Sozialplanung, da durch die Software einerseits ein kleinräumiges Monitoring möglich ist und andererseits die Darstellung und Planung von sozialer Infrastruktur erleichtert wird. Außerdem fördert KomMonitoring die datengestützte integrierte Arbeit in Kommunen. Im WS wir die Software für das Aufgabengebiet der integrierten Sozialplanung vorgestellt sowie Einsatzbereiche, Mehrwerte und Herausforderungen diskutiert.